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Wie macht man ein Hotel größeren Ausmaßes, das auch ein noch größeres Kulturzentrum sein will.

Florian Kosche erklärt sein Hotelprojekt in Schweden. F: Starmühler
Florian Kosche erklärt sein Hotelprojekt in Schweden. F: Starmühler

Den Kultur- und Hotelkomplex in Skellefteå, Nordschweden, stellte Florian Kosche vor. Kosche hat mit seinem kleinen, fünfköpfigen Ingenieur-Büro DIFK Oslo schon große Erfahrungen in sehr speziellen Bauten. CLT ist in vielen Entwürfen vorrangig, so auch beim Hotelbau in der Stadt Skellefteå.

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Florian Kosche präsentierte einen Multifunktions-Hotelbau aus Holz. Foto: Starmühler

Auf 25.000 Quadratmern mussten Theatersäle, Museum, Proberäume, Werkstätten und ein Hotel untergebracht werden. „Holz hat keine Grenzen, keine Angst vor großen Spannweiten und anderen Herausforderungen!“ sagt Kosche. Wenn es Probleme gibt, kann man immer noch teilweise auf Beton oder Stahl ausweichen. 20 Etagen wurden vorgeschlagen, ca.. 70 Meter.

Die Frage war: Ohne Aussteifung aus Beton? Kosche entschied sich für eine Hybridbauweise, weil es zwar möglich ist, ein Hochhaus ganz in Holz zu bauen. „Doch die Aussteifung muss dann mit diagonalen Elementen gemacht werden – was der Architektur meistens schadet“ (Kosche).

65 Meter hohe und 40 Zentimeter starke CLT-Wände wurden als Seitenwände konzipiert, dazwischen hängen die komplett vorgefertigten CLT-Module der Zimmer, Verstärkungen für den Abtrag vertikaler Lasten sind in die CLT-Wände integriert. Keine Keller, Platz war ja da und CO2-Vermeidung willkommen. Und das ist auch das Ziel von Florian Kosche. Und das zweite große Ziel: Attraktivität.

Fazit von Florian Kosche: „Die Tragwerke der Zukunft müsen ein Maximum an Ästhetik und Fuktionalität mit einem Minimum an Treibhausgas-Emissionen kombinieren.“

(hst)

 

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