Die ersten sechs Monate 2016 sind für Österreichs Möbelindustrie erfreulich verlaufen, erzielt wurde in diesem Zeitraum unter anderem ein Produktionsplus von 6,9 %.
Mehr als zehn Prozent stieg der Produktionsanteil von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln aus Holz. Foto: Haapo 1910 / Österreichische Möbelindustrie
Insgesamt wurden Möbel im Wert von 927,8 Millionen Euro gefertigt und abgesetzt. Spitzenreiter waren Laden- und Küchenmöbel mit jeweils einem Zuwachs von 14,1 % bzw. 12,8 %. Auch der Produktionsanteil von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln aus Holz stieg um 10,9 % an.
 
Mit einem Plus der Exporte um 9,2 % auf 449,1 Millionen Euro hat die Möbelindustrie in Österreich außerdem ihren internationalen Wachstumskurs fortgesetzt. Nach rückläufigen Ergebnissen in den ersten Halbjahren von 2011 bis 2014, sind die Ausfuhren im Vergleich zwischen dem ersten Halbjahr 2015 zu 2016 deutlich angestiegen. Im wichtigsten Ausfuhrland Deutschland lag der Export-Zuwachs bei 10,7 %, die Lieferungen in die Schweiz, dem zweitwichtigsten Exportland, legten sogar um 12 % zu.
 
Auf Importseite legten die Einfuhren im ersten Halbjahr 2016 um 3,4 % zu und stiegen damit auf 890,2 Millionen Euro. Mit Abstand wichtigster Handelspartner ist Deutschland mit einem Plus von 4 % auf 434,6 Millionen Euro, auf dem zweiten Platz rangiert Polen mit einem Zuwachs von 20,3 % und Einfuhren im Wert von 85,2 Millionen Euro. Drittstärkster Lieferant innerhalb der EU ist Italien, deutlich rückläufig hingegen sind die Importe aus der Schweizer mit einem Minus von 22,6 %.
 

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