Das Forschungsprojekt "Lärm im Kindergarten" vom Fachverband der Holzindustrie Österreichs hat sich zum Ziel gesetzt, die Akustik mit nachhaltigen Holzwerkstoffen zu verbessern.
Die Verwendung von Holz beeinflusst die Akustik nachhaltig. Foto: pixabay.com
Der Österreichische Arbeitsring zur Lärmbekämpfung erarbeitet aktuell eine neue Richtlinie zum Thema Lärm im Kindergarten. Bei der Inneneinrichtung dieser Bildungsinstitutionen greifen derzeit Planer oft nachträglich auf Standardlösungen wie beispielsweise Lochdecken und Schaumstoffe zurück. „Wir wollen aufzeigen, wie hier mit Holz und Holzwerkstoffen eine gute Akustik geschaffen werden kann“, erklärt Heinz Ferk, Projektleiter an der TU Graz. Konkret werden für das Projekt Kennwerte innovativer Absorber ermittelt und eine Planungshilfe für Architekten entwickelt.

Eine gute Verstehbarkeit sei die Grundvoraussetzung für den Bildungserfolg - Lärm reduziere diesen nachweislich. Gute Akustik bedeutete überdies Stressvermeidung und sei damit auch ein wesentlicher Beitrag zum Gesundheitsschutz, heißt es in einer Aussendung des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs. „Die Verwendung von Holz kann hier die Lösung sein. Mit dieser Studie wollen wir aufzeigen, dass nachhaltige Holzwerkstoffe im Akustikbau ihre Berechtigung haben und somit auch ein entsprechendes Marktpotential“, so Helmuth Neuner, Sprecher der Berufsgruppe Bau im Fachverband der Holzindustrie.

Webseite Fachverband der Holzindustrie Österreichs

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