Internationale Holzmesse Klagenfurt
27.07.18 - Transport und Logistik bildet ein Hauptthema in Klagenfurt. Das Logistikunternehmen cargo-partner stellte erst vor Kurzem ein neues Logistikzentrum in Fischamend fertig.
Foto: Cargo Partner

Ökologie und Nachhaltigkeit stehen bei vielen großen Unternehmen bereits an der Tagesordnung. So auch beim international tätigen Logistikunternehmen cargo-partner, das innerhalb eines Jahres ein neues Logistikzentrum in Holzbauweise errichtete.

„Niemand kann alleine die Welt retten, aber wir möchten nach unseren Möglichkeiten dazu beitragen, dass sie durch unser Zutun einen kleinen Hauch besser wird“, begründete Christina Kallokken, Director Corporate Communications & Marketing cargo-partner, die nachhaltige Bauweise. Bis auf die beiden Stiegenhäuser, die aus brandschutztechnischen Gründen aus Beton sind, handelt es sich um ein reines Holzgebäde.

Pionier unter den Logistik-Zentren
Mit 24.473 Paletten-Stellplätzen ist die Anlage sowohl in der Bauweise als auch in der Materialwahl Bestandteil der neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Insgesamt wurden 4.200 t m3 Holz verbaut. Die Realisierung in fast ausschließlicher Holzbauweise ermöglicht eine kostenschonende Temperaturführung zwischen 15 °C und 25 °C sowie Einsparungen an CO2-Emissionen.

Aufgrund des geringen Gewichts konnten mit bis zu 50 m2 auch größere Bauteile verbaut werden, die mit wenigen LKW-Transporten zur Baustelle geliefert werden konnten.

Platz gut genutzt
Die Halle ist insgesamt 20 m hoch (Maße: 105 x 95 x 20 m), also höher als die meisten Logistikhallen, und wird von über 17 m hohen kreuzförmigen Stehern getragen. Zusätzlich wurde eine Empore über dem Umschlagsbereich errichtet, auf dem ein 10 m hohes, vollautomatisches Shuttlesystem mit 10.000 Boxen installiert werden soll.

„Mit dem Projekt wollten wir ganz bewusst über die Grenzen des im Bau von Logistikhallen Üblichen hinaus – und nach Möglichkeit an die Grenzen des Baustoffes Holz herangehen. Am Ende ist die Halle dann sehr ähnlich zu dem geworden, was wir uns am Anfang erdacht hatten, und dies war auch für unsere Architekten eine Herausforderung“, resümiert Kallokken den Bau.

Unter Berücksichtigung der Energiekostenersparnisse aufgrund der Holzbauart wird die Logistikhalle ab dem vollendeten 7. Betriebsjahr günstiger kommen als ein Bau auf Basis anderer Baustoffe.

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Simon Speigner, sps Architekten zu den Holzbauten auf dem ehemaligen Gelände der Hummelkaserne in Graz.

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