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04.10.2017 - Eine vergleichende Studie der Errichtungskosten von Bauprojekten mit mineralischer und Holz-Leichtbauweise ist ein Kernprojekt des neuen Präsidiums der Interessengemeinschaft BAU.GENIAL.

Mit einer vergleichenden Studie der Errichtungskosten von Bauprojekten mit mineralischer und Holz-Leichtbauweise will Interessengruppe BAU.GENIAL im Frühjahr 2018 zeigen, dass der (Holz)Leichtbau wirtschaftlich die Nase vorn hat. (Bild: Sprenger)

Vor Kurzem haben Ing. Thomas Grudl als Präsident und Gabriele Leibetseder als Vizepräsidentin den Vorsitz der vor 12 Jahren gegründeten Interessengruppe BAU.GENIAL übernommen. Bei der Pressekonferenz am 3. Oktober 2017 in Wien erläuterte die neue Führung die drei wichtigsten Handlungsfelder, mit welchen man den Leichtbau künftig fördern will: Aus- und Weiterbildung, Planung, Bauprozesse und Schnittstellen sowie die Gebäudeherstellungskosten.


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Mit 5. September 2017 übernahmen Ing. Thomas Grudl als Präsident und Gabriele Leibetseder als Vizepräsidentin den Vorsitz der Interessensgruppe BAU.GENIAL. (Bild: BAU.GENIAL/Tanzer)


Die künftige Ausrichtung des Verbandes fußt auf einer im Frühjahr unter österreichischen Architekten und Bauträgern durchgeführten Marktstudie zum Thema „Leichtbausysteme im Segment Wohnungsbau in Österreich“. Deren Ergebnisse zeigen eine sehr positive Einschätzung der Entwicklung des Holzbaus im (mehrgeschoßigen) Wohnbau. Markthemmnisse des Holzbaus werden jedoch beim Schall- und Brandschutz gesehen, aber auch beim fehlenden fundierten Wissen. „Es zeigte sich, dass wir im Bereich der Bauprozesse besonders hohen Informationsbedarf haben. Deshalb wollen wir künftig auch intensiver mit Gewerken zusammenarbeiten, die nachfolgend mit der Holzkonstruktion arbeiten – allen voran dem Bereich Haustechnik“, resümiert Leibetseder.

Auch für die Wirtschaftlichkeit des großvolumigen Holzbaus will die Interessengemeinschaft demnächst den Beweis antreten. Gesucht werden Projekte, die materialneutral ausgeschrieben wurden und für die Kalkulationen sowohl in herkömmlicher mineralischer als auch in Holz-Leichtbauweise vorliegen. Diese Projekte sollen aus unterschiedlichen Gebäudesektoren und Verwendungszwecken kommen. Ein unabhängiges Institut wird dann mit der vergleichenden Gegenüberstellung beauftragt. „Wir sind überzeugt, dass der Holzbau wirtschaftlich die Nase vorn hat, wenn das Gebäude von Anfang an mit Holz gedacht und geplant werden konnte“, so Leibetseder. „Voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 werden wir die Ergebnisse den heimischen Architekten und Bauträgern präsentieren können“, ergänzte Thomas Grudl.

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