Mitte 2020 starten die Wiener Linien im U-Bahnnetz mit der Umstellung auf die neuen X-Wagen – schon jetzt sind die WienerInnen beim Probesitzen auf drei Holzsitz-Varianten gefragt.
Kleine, feine Unterschiede machen die Bequemlichkeit beim Sitzen aus. Foto: PID/Votava
Linea, Trigon und Radial sehen sich zwar zum Verwechseln ähnlich, doch die drei Sitz-Varianten für den neuen X-Wagen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ergonomie. „Im neuen X-Wagen setzen wir auf einen nachwachsenden Rohstoff: Holz“, so Stadträtin Ulli Sima. Der Sitz habe optisch vor allem durch seine seitliche Schichtholzkontur überzeugt, in Kombination mit einer Oberfläche aus rotem Hochdrucklaminat erfülle der nachhaltige Sitz alle Brandschutzanforderungen.

Damit die Sitze auch ergonomisch den Geschmack der WienerInnen treffen, wurden drei Ergonomie-Studien erstellt. Die Unterschiede sind minimal: Da ein bisschen mehr gewölbt, dort etwas weniger Neigung und an einer anderen Stelle eine kaum sichtbare Einbuchtung. Ab 21. April kann beim Probesitzen für den persönlichen Favoriten gestimmt werden: Während der Öffnungszeiten im Infocenter U2/U5, in ausgewählten Stationen und beim U-Bahn-Tag am 26. Mai.

In gut zwei Jahren soll dann der erste X-Wagen, der sowohl mit Fahrpersonal als auch vollautomatisch eingesetzt werden kann, seinen Dienst im Wiener U-Bahn-Netz aufnehmen. Die Holzsitze darin sollen auf eine neue Art angeordnet werden: Erstmals wird es eine Kombination aus den gewohnten Quer-, mit Längs- und Klappsitzen geben. Der offen gestaltete Innenraum und großzügige Einstiegsbereiche sollen es Fahrgäste künftig ermöglichen, bequemer in das Wageninnere zu gelangen bzw. schneller Ein- und Aussteigen zu können. (cst)

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