Am vergangenen Sonntag machte die Formel E in der Zürcher Innenstadt Halt: Im Vorfeld entstand in kürzester Zeit die benötigte Infrastruktur als Holzbau.
Die Firma Blumer Lehmann aus Gossau, die die Bauten geplant, gefertigt und errichtet hat, baut die Holzgebäude nach dem Event wieder ab,. Foto: blick.ch/Steve Marty
Nach über 60 Jahren kehrte die Schweiz damit in den Kreis des internationalen Motorsports zurück. Hautnah konnten die Zuschauer innovative Technik und nachhaltiges Rennspektakel beim Julius Bär Zürich E-Prix, eines von 12 Rennen der ABB FIA Formel E Meisterschaft, erleben. Die nötigen Gebäude wie das über die Rennstrecke gebaute Starthaus, die Boxen für die Rennwagen und ein dreistöckiger Eventpavillon wurden dabei kurzfristig vor dem Start aus Holz errichtet, schreibt „lignum.ch“ online.

Wegen der geringen Vorlaufzeit mussten Statikberechnungen, Montageplanung, Organisation, Logistik und Materialbeschaffung praktisch vollständig parallel laufen, heißt es weiter. Das Startgebäude und der Pavillon standen eine Woche vor dem Event, der Aufbau des langgezogenen Boxengebäudes am Hafen Enge mit zehn Garagen und einem Obergeschoss für 1.000 Zuschauer folgte von letzten Montag bis Mittwoch.

Die Entscheidung für den Baustoff Holz sei ganz bewusst getroffen worden: „Dass die Bauten aus nachwachsendem, klimafreundlichem und wiederverwendbarem Rohstoff entstehen, ist Teil der CO2-Kompensationsstrategie des Events“, schreibt „lignum.ch“. Außerdem sei der Cheforganisator des Rennens, Pascal Derron, selbst ausgebildeter Holzbauingenieur. (cst)

Bericht lignum.ch 

Webseite Julius Bär Zürich E-Prix 

Webseite Blumer Lehmann

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