Ein Start-up aus dem deutschen Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweit erste klimapositive Textilmarke der Welt zur etablieren.
„Kushel“ gibt es in vier Größen und drei Farben. Foto: Gustavo Trading
„Kushel“ nennt sich das Produkt, mit dem die Firma Gustavo Trading der Zwillingsbrüder Jim und John Tichatschek und ihres Partners Mattias Weser durchstarten will. Das Handtuch, das sich hinter diesem Namen verbirgt, ist angeblich nicht nur besonders saugfähig, weich und atmungsaktiv, sondern punktet außerdem mit seiner Nachhaltigkeit. Das Besondere an dem Produkt sei nämlich der Materialmix, schreibt das „Hamburger Abendblatt“ online: „Das Handtuch wird mit Holzfasern gefertigt, die aus Rotbuchen gewonnen werden, und mit Bio-Baumwolle im Verhältnis 30:70 gemischt werden.“

Die unter dem Namen Lyocell bekannte Holzfaser werde von der österreichischen Lenzing AG, die Bio-Baumwolle für die Handtücher werde aus der Türkei bezogen, berichtet der „Hamburger Startups“-Blog. Produziert werde in Griechenland und Portugal, die Umweltbilanz sehe dabei hervorragend aus: „Im Vergleich zu konventioneller Baumwolle reduziert der Materialmix den CO2-Ausstoß um 44 %, den Frischwasserverbrauch sogar um 90 %. Auch über den gesamten Produktionsprozess betrachtet sind die Werte noch deutlich niedriger als bei Standardhandtüchern.“ CO2-Zertifikate, die Finanzierung von Wasserprojekten und das Pflanzen von zwei Bäumen für jedes verkaufte Handtuch sollen sicherstellen, dass „Kushel“ klima- und ressourcenpositiv ist.

Mit erfolgreichem Crowdfunding konnte das Start-up im vergangenen Herbst die Produktion starten. Im heurigen Jahr ist laut „Hamburger Abendblatt“ eine Ausweitung des Sortiments auf Heimtextilien geplant. (cst)

Bericht „Hamburger Abendblatt“

Bericht „Hamburger Startups“-Blog

Webseite Kushel

Webseite Gustavo Trading

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