Aufstockung ist das Gebot der Stunde im Städtebau: Doch welche Häuser im Bestand eignen sich überhaupt? Welche Erfahrungen wurden gemacht? Was sollte vermieden werden?

Mikado
Dachaufstockungen und Vorfertigung passen gut zusammen. Und werden immer mehr eine Domäne größerer Betriebe. Foto: Starmuehler_autark.cc

Jede*r will hoch hinaus. Weiter, größer, höher. Doch was im Grunde auch für den Städtebau gilt, gehorcht im Dschungel des Häuserwaldes, in den Straßenfluchten und Hinterhöfen oft ganz eigenen Prinzipien. Es ist sozusagen Wildwest auf hohem Niveau und ab dem dritten Stock wird es riskant. Denn was auf den ersten Blick sicher und vernünftig erscheint, was sich vermeintlich easy überbauen lässt, entpuppt sich bei genauerer Prüfung als Kandidat für Geldvernichtung.

Welche Bauten eignen sich aber überhaupt für ein hölzernes Penthaus oder für den Aufbau von zwei, drei Stockwerken? Welche Do's and Dont's gilt es zu beherzigen, welche Fallen lauern? Was also ist zu tun? Wir haben uns für Sie ein bisschen umgehört und unternehmen einen Zugang zur Materie in mehreren Schritten:

1. Schritt: Die Brandschutzprüfung
Bevor alles startet, beginnt die genaue Prüfung, ob ein Holzbau aus Brandschutzgründen überhaupt möglich und sinnvoll erscheint. Dies sollte zu einem sehr frühen Zeitpunkt erfolgen, also schon, wenn das Architekturbüro mit der*dem Bauherr*in beginnt, über einen tollen Holzbau nachzudenken. Die Brandschutzklassen, die Bauordnungen und die baulichen Gegebenheiten müssen miteinander in Einklang gebracht werden, um F90- oder F60-Bauteile zu definieren.

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