Da eine Betonrahmenkonstruktion zu wenig zusätzliche Stockwerke ermöglichte, entschied man sich im australischen Melbourne für eine XL-Aufstockung in Brettsperrholz.

Das eingesetzte Holz bindet laut „lignum.ch“ rund 2.800 Tonnen CO2 und ist von außen nicht zu erkennen. Foto: © Bates Smart

Sechs Stockwerke hätte der herkömmliche Aufsatz aus Stahlbeton gebracht – zu wenig, um darin das geplante Hotel mit 220 Zimmern unterzubringen. „So entschieden sich die Architekten Bates Smart zusammen mit den Ingenieuren von Vistek für eine Konstruktion aus fast 3700 m³ – österreichischem – Brettsperrholz, um den sechsgeschossigen Bestandesbau zu erweitern“, berichtet „lignum.ch“ online. Diese Bauweise ließ zehn zusätzliche Etagen zu und machte damit die geforderte Anzahl Zimmer möglich.

CLT sei nicht nur wesentlich leichter als Beton, sondern führe auch zu geringeren Transportkosten und damit zu geringeren CO2-Emissionen, heißt es auf der Webseite der Architekten. Die Kombination aus neuer Bautechnologie und der gewundenen, geschwungenen Fassade schaffe ein bemerkenswertes Projekt innerhalb des Southbank-Bezirks. Nach Abschluss des Projekts wird das Gebäude am 55 Southbank Boulevard mit seinen 74 Metern eines der höchsten Holzgebäude in Australien sein. (cst)

Bericht „lignum.ch“

Bates Smart 

Vistek 

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