Zwei Start-ups aus den USA haben unterschiedliche Methoden entwickelt, um Wälder mithilfe von Drohnen wieder aufzuforsten.

Die Drohnen von „Flash Forest“ sind mit Kapseln beladen, in denen sich Samen in Nährstoffen befinden. Foto: Studio 549

Bäume zu pflanzen ist arbeits- und zeitintensiv – die Setzlinge werden noch großteils von Hand plaziert. Die Unternehmen „Flash Forest“ und „DroneSeed“ habe sich dieser Thematik angenommen und gehen das Problem aus der Luft an: „Flash Forest“ nutzt eine speziell entwickelte Schwerlastdrohne, „die Baumsamen zusammen mit Nährboden und Nährstoffen in den Boden schießen kann“, berichtet das Magazin „Trends der Zukunft“ online. Druckluft sorge dafür, dass der Samen tief genug in die Erde eindringt. Die Technologie ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass innerhalb von drei Minuten bis zu 165 Kapseln in den Boden geschossen werden können. Der Preis pro gepflanztem Baum solle so auf maximal fünfzig Cent reduziert werden: „Bis zum Jahr 2028 sollen auf diese Weise eine Milliarden neue Bäume gepflanzt werden.“

Die Firma „DroneSeed“ wiederum scannt vor dem eigentlichen Bepflanzen mit Drohnen die Bodenbeschaffenheit des Geländes – so werden unter anderem Gebiete identifiziert, die sich nicht zum Aussäen eignen, wie etwa Felsen. „Aus den dadurch generierten Daten berechnet DroneSeed ein genaues 3D-Modell des Geländes und die Flugrouten für den zweiten Drohnenschwarm mit den Saatkapseln“, heißt es in einem Online-Bericht der „Frankfurter Allgemeinen“. Die Drohnen würden außerdem dazu genutzt, Herbizide auszubringen, die Keimlinge zu überwachen und mit Nährstoffen zu versorgen. (cst)

Bericht „Trends der Zukunft“ 

Bericht „Frankfurter Allgemeine“ 

Flash Forest 

DroneSeed 

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