Die deutsche Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg arbeitet im Verbund mit der Fachhochschule Magdeburg-Stendal an der Herstellung des neuen Baustoffs.

Die BSP-Elemente aus Buchenholz sollen schlussendlich genauso einsetzbar sein wie jene aus Nadelholz. Foto: HS Rottenburg/Lukas Müller

Ziel des Projekts: Brettsperrholz-Elemente (BSP) aus modifiziertem Buchenholz sollen künftig das Einsatzspektrum für Laubholz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung um den konstruktiven Bereich erweitern. Zum Einsatz kommt dabei ein Modifizierungsverfahren, bei dem das Buchenholz so optimiert wird, dass es sich als ebenso einsetzbar erweist wie das bislang verwendete Nadelholz.

Der naturnahe, klimaangepasste Waldbau lasse Deutschlands Laubholzvorräte stark steigen, informiert Fachagentur Nachhaltige Rohstoffe FNR in einer Mitteilung. Nur etwa 8,5 Prozent des jährlichen Laubholzaufkommens werden allerdings aktuell stofflich, also zur Herstellung von Holzprodukten oder zum Bauen, verwendet. Das Projekt will dazu beitragen, das Nutzungspotenzial von Laubholz zu erweitern.

Für die Herstellung der BSP-Elemente kommt Buchenstarkholz zum Einsatz, zudem soll rotkerniges Buchenholz in die BSP-Fertigung integriert werden. Außerdem sollen alternative Verwendungsmöglichkeiten für dieses Holz entwickelt und das Verfahren zur Modifizierung des Holzes optimiert werden. Neben der Untersuchung der für die Zulassung als Bauprodukt erforderlichen technischen Eigenschaften des Produktes, etwa seiner Festigkeit, seines Brandverhaltens oder zu erwartender Emissionen, soll im Rahmen des Projekts auch die Konzeption und Entwicklung einer BSP-Produktionslinie für Laubholz erfolgen. (cst)

Fachagentur Nachhaltige Rohstoffe FNR 

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