Ein Forschendenteam der deutschen TU München hat die Brandgefahr durch Elektroinstallationen in modernen mehrgeschossigen Holzgebäuden analysiert.

Ein Drittel aller Brände in Gebäuden lässt sich auf sogenannte Elektrobrände zurückführen. Foto: pixabay.com

Die Wissenschaftler am Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion sind der Frage nachgegangen, ob die Konstruktion in modernen mehrgeschossigen Holzgebäuden ein erhöhtes Risiko bei Elektrobränden darstellt und dementsprechend spezieller geschützt werden muss. Im Rahmen der Untersuchung konnte nachgewiesen werden, dass das Risiko eines Auftretens von Elektrobränden innerhalb der Konstruktion verhältnismäßig gering ist und die vorhandenen Schutzeinrichtungen eines Hausanschlusses einen Teil möglicher Defekte bereits wirksam abdecken. Als weiterführendes maßgebendes Einwirkungsszenario wurden elektrische Lichtbögen untersucht.

Bei allen durchgeführten Untersuchungen traten zwar lokal pyrolytische Zersetzungen oder Verkohlungen im Bereich um den Lichtbogen an den Holzbauteilen auf, jedoch endeten diese immer mit einem Selbstverlöschen. Eine Notwendigkeit von Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs) in Standardgebäuden ließ sich nach Auswertung der Versuche nicht ableiten, so Holzbau Deutschland in einer Aussendung. Brennbare Dämmstoffe seien nicht Teil des Untersuchungsumfangs gewesen, heißt es. (cst)

Holzbau Deutschland

Untersuchung „Brandgefahr durch Elektroinstallationen in modernen mehrgeschossigen Holzgebäuden“ 

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