Die winzigen Häuser machen Furore. Es gibt sie in unterschiedlichsten Variationen und Preisklassen. Wir der Holzbau davon profitiert, zeigen wir in diesem Special.

Serie: Themenfokus: Tiny House

Tiny House ist der große Trend. Doch was sagen die Expert*innen dazu? Was sind positive Beispiele, was muss man beachten und wie hat Corona den Blick auf den Wohnraum-Minimalismus verändert?


Klein, aber oho! Geschäftsführerin Theresa Mai in einem ihrer Wohnwagon Tiny-Houses. Foto: Wohnwagon

Der Trend zum Tiny House, also zu einem ganz kleinen, winzigen Gebäude, hat mehrere Wurzeln. Man kann psychologische, ja esoterische Gründe finden, genauso wie ganz praktische und nicht zuletzt ökonomische. Kleine Häuser kosten einfach weniger als große (zumindest absolut, relativ zur Größe sind sie eher teuer).

Die ökonomische Komponente stand am Anfang der Tiny-House-Bewegung, die wohl in den USA in den Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zu verorten ist. Später, und insbesondere in Europa, kamen und kommen die Aspekte der Nachhaltigkeit dazu. Wer in einem kleinen Gebäude lebt, verursacht einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Das hat Maria Saxton, Doktorandin in Umweltplanung und -design an der technischen Universität von Virginia herausgefunden. Mehr davon in der Story über

> Typen & Modelle von Tiny Houses

Wer den Traum von der Unabhängigkeit von Behörden oder Energie-Konzernen träumt, muss aber wachsam bleiben: Nur weil ein Haus auch auf Rädern daherkommt, kann es nicht überall stehen bleiben. Zumindest nicht lange. Denn auch für ein kleines Haus braucht man eine Menge an Bewilligungen. Holzbaumeister, die sich mit der Produktion von Tinys abgeben möchten, sollten darüber Bescheid wisen – um es den Klient*innen erklären zu können. Welche Möglichkeiten der Energie-Autarkie es gibt und welche Heizungen oder Dämmungen verwendet werden, lesen Sie in unserem Bericht

> Kabel, Kanal und Batterie

Tiny Häuser sind also erklärungs-intensiv. Und oft sehr individuell zu fertigen. Ist das überhaupt ein Geschäft? Oh ja, sogar ein gutes, erklären uns die Profis. Allerdings muss man die Geschäftsmodelle näher betrachten. Das haben wir in diesem Beitrag getan:

> Geschäftsmodelle für Anbieter*innen der Kleinst-Häuser

Je nach Geschäftsmodell also unterschiedliche Kundschaft, unterschiedliche Preiserwartungen und Ausstattungen. Wer länger in einem sehr kleinen Häuschen leben wird, sollte aber vorher einiges Wissen. Zumindest was andere schon an Fehlern, Unzukömmlichkeiten oder Unerträglichem zu berichten wissen. Wir haben die größten Missverständnisse und Hoppalas in dieser Story recherchiert:

> 13 Fehler, die Sie vermeiden sollten

Vieles lässt sich noch zum Leben auf kleiner Sohle sagen. Vieles werden wir noch berichten. Falls Sie Anregungen und Vorschläge dazu haben, so zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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