Auf dem Campus der Technischen Universität Braunschweig hat das deutsche Fraunhofer WKI das „Zentrum für leichte und umweltgerechte Bauten ZELUBA®“ errichtet.

Das neue ZELUBA® wurde Anfang Juni von den Forschenden bezogen. Foto: © Fraunhofer WKI | Manuela Lingnau

Bereits seit einigen Jahren arbeitet das Fraunhofer WKI gemeinsam mit der TU Braunschweig und der Industrie an hybriden Leichtbausystemen auf Basis nachwachsender Rohstoffe für die Bauindustrie. Mit dem Neubau werde die erfolgreiche Arbeit nun in unmittelbarer Nachbarschaft von Bauinstituten der Universität fortgesetzt, informiert das Fraunhofer WKI in einer Aussendung. Wissenschaftlicher Fokus ist dabei die Erforschung von hybriden Bauteilen, besonders die Kombination von Beton mit nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Flachs und Naturfasertextilien.

Dementsprechend vereint auch das neue Gebäude hybride sowie nachhaltige Bausysteme - insbesondere Holz wurde als konstruktiver, nachhaltiger Baustoff genutzt. Der Bau besteht aus zwei kubischen Gebäudekörpern und wurde von einer Arbeitsgemeinschaft der Architekturbüros DGI Bauwerk und schneider+schumacher geplant. Das Gebäude bietet auf einer Nutzfläche von 1.700 m² Platz für 39 Arbeitsplätze und Labore, einen Seminarraum und eine Prüffeldhalle. Die hohe, eingeschossige Prüffeldhalle und das dreigeschossige Labor- und Bürogebäude sind leicht versetzt zueinander angeordnet, verbunden sind die beiden Baukörper durch das Foyer, „das mit seinen verglasten Fronten einen gleitenden Übergang zwischen Innen und Außen schafft“, so das Fraunhofer WKI. (cst)

Fraunhofer WKI 

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