Eine Skulptur aus einer raffiniert verschlungene Holztreppe faszinierte bei der dritten Design Biennale Zürich die Besucherinnen und Besucher.

Die Design Biennale ist zwar schon vorüber, „Infinity“ kann aber noch bis Mitte Oktober im alten botanischen Garten besucht werden. Foto: Hector Egger Holzbau

Vom 12. August bis 5. September stand die Design Biennale im alten Botanischen Garten Zürich unter dem Motto CLASH – unterschiedliche Werte, Traditionen und Erwartungen trafen aufeinander. Dabei thematisierten insgesamt zwölf Installationen Upcycling, algorithmische Gestaltung, digitale Tierwelten, Datenschutz oder virtuelle Realität. Eine davon: „Infintiy“, eine Skulptur, die inmitten des fast 200-jährigen Baumbestandes die Flexibilität und Fortschrittlichkeit des Baustoffes Holz ins Zentrum stellt.

Die Holzinstallation sei „eine gebaute Aufforderung für ein Denken und Handeln in Kreisläufen“ heißt es auf der Webseite der Desgin Biennale. Die unendliche Treppenschlaufe eröffne beim Begehen und Umlaufen neue Perspektiven auf sich selbst und die Umgebung. In Kollaboration mit Hector Egger Holzbau hat Ortreport die Form entworfen und realisiert. Da die Schlaufe ohne Träger ausgeführt werden sollte, musste - wie bei einer Brücke – statisch gedacht werden. Mit einem speziellen Programm wurde die Tragfähigkeit anhand der dreidimensionalen CAD-Daten kontrolliert. Die Kurven wurden in Segmente aufgeteilt und die einzelnen Teile mit Hilfe einer Abbundmaschine in Lastwagengrösse vorfabriziert. So kann die Struktur innerhalb eines Tag aufgebaut werden.

„Infinity“ ist vollständig aus Fichtenholz von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern produziert. Nach den Auftritten an verschiedenen Standorten wird die Skulptur zurück in die Produktion von Hector Egger Holzbau gebracht, Teile davon werden im Hochbau wiederverwendet. Das Restholz wird der Schnitzelheizung zur Produktion von Heizwärme zugeführt. (cst)

Design Biennale Zürich 

Ortreport 

Hector Egger Holzbau 

Bericht lignum.ch 

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