Auch die Holzbaumeister sollten sich mit den Möglichkeiten von smarten, mitdenkenden Häusern vertraut machen.
Die Analyse der aus einzelnen Holzarten gewonnen Extrakte erlauben Ru?ckschlu?sse auf die Emission bestimmter VOCs.


Das fanden zumindest die Organisatoren der Bad Ischler Holzbautage (Anfang Oktober veranstaltet von  der Holzforschung Austria, dem Fertighausverband und der Holzbau-Innung). Sie setzten einen Smart Home-Schwerpunkt auf die Agenda. Denn die Gebäudehülle wird immer mehr integraler Teil des Gesamtkonzeptes: Dachflächenfenster, Rolladen oder Beleuchtungen werden in Zukunft (vielleicht) nicht mehr von Menschenhand, sondern immer stärker von Programmen und Voreinstellungen besteuert.

Gero Dude vom Elektronik-Spezialisten Wago berichtet von seinen Erfahrungen in solch einem Haus – seinem eigenen: „Wesentlich seien Planungen vorab – dann sind die Installationen der Hausautomation nachher umso leichter“. Was Dude eingebaut hat: Beleuchtungssteuerungen, Rolladensteuerungen (einzeln oder zentral), Zeitfunktionen (Gute Nacht Einstellung) Zentralschalter, Panikfunktionen, Webinterface u.a.

Sein Fazit: „Die Hausautomation hat uns einen erheblichen Nutzen gebracht: Nicht nur durch Komfortfunktionen, sondern auch für die Reduzierung des Energieverbrauches.“

Wichtig sei aber, dass die Automatikfunktionen auch leicht abgeschaltet werden können – und dass alle Bewohner das Smart Home auch emotional annehmen.
Insgesamt aber scheint noch ein weiter Weg dorthin zu sein, wenn die Verkaufszahlen der Komponenten für den Privathausbereich betrachtet.

Intelligentes Wohnen auf Wikipedia

Foto: Gira

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