Die gestalterischen Möglichkeiten, die neue LED-Lampen ermöglichen, sind faszinierend. Da fällt es einem vermutlich leichter, sich endgültig von der alten Glühbirne zu verabschieden.
Aus und An: Die Holzglühbirne des japanischen Designers beeindruckt mit einer starken Leuchtkraft. Foto: Hersteller
Der Glühbirne letztes Stündlein hat geschlagen: Seit 1. September geht das von der EU verfügte Aus für Glühbirnen in die vierte und letzte Runde. Diesmal betrifft es die 40- und 25-Watt-Glühbirnen. Offiziell gilt nun nach Beendigung des im September 2009 begonnenen Stufenplans, dass Glühlampen mit Leuchtfaden aller Watt-Klassen innerhalb der EU nicht mehr erzeugt oder hierher importiert werden dürfen.

Heiß diskutiert und viel umstritten (Stichwort: Quecksilber) sind die Nachkommen des Leuchtklassikers. Damit uns die Umstellung auf energiesparende LED jedoch leichter fällt, kommen Designer auf immer findigere Ideen.

Hier eine interessante Variante: Leider noch im Konzeptstatus, aber hoffentlich bald realisiert wird diese Leuchte in der klassischen Form der guten alten Glühbirne vom japanischen Designer Ryosuke Fukusada, der derzeit im Büro von Designerin Patricia Urquiola in Mailand tätig ist.

Die Wooden Light Bulb vermittelt im ausgeschalteten Zustand den Eindruck, als sei sie aus solidem Holz. Tatsächlich ist hier ein LED-Leuchtmittel in eine hölzerne Form eingebettet, die mittels der japanischen Rokuro-Technik fast papierdünn geschnitzt ist – so dass sie besonders warmes und interessantes Licht erzeugt. Die klassisch geformte Fassung aus Aluminium perfektioniert den nostalgischen und doch hochmodernen Look der Birne.

ryosukefukusada.com

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