Ein Rad aus Holz, gebogen und geschwungen. Ein Londoner Architekt übernimmt die Thonet-Technik. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Das Thonet-Bike sieht super aus, ist aber nicht gerade billig. Foto: Hersteller
1830 entwickelte der Bopparder Tischlermeister Michael Thonet eine Technik, die für einen weltweit bekannten Klassiker in der Möbelindustrie sorgte: die Dampfbiegetechnik. Jetzt kam diese, im Auftrag von Thonet, beim Bau eines recht einzigartigen Fahrrads zum Einsatz.

Ob man auf dem Thonet Bike vom Londoner Architekten Andy Martin ähnlich gut sitzt wie auf dem Thonet-Stuhl, ist nicht überliefert – eine Augenweide ist das Radl allemal. Rahmen und Sattel sind klassischerweise aus Buchen-Bugholz. “Die Herausforderung war in erster Linie, mit dem eher Low-Tech-Prozess des Dampfbiegens ein ins 21. Jahrhundert passende Fahrrad zu entwickeln”, so Martin.

Es ist ihm gelungen. Das Thonet Bike wird es in limitierter Auflage zu kaufen geben – für rund 43.000 britische Pfund. Zum täglichen Einsatz wird das voll funktionsfähige Fahrrad allein aufgrund des Preises vermutlich eher nie kommen, sondern eher als Sammlerobjekt ein Highlight in entsprechendem Ambiente setzen…

www.andymartinstudio.com

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