Beim Wettbewerb in Zürich demonstriert der Sieger-Tisch erfolgreiches Zusammenspiel zwischen Handwerk und Design.
„NI?“ ist nicht nur ein Beweis solider Handwerkskunst, sondern sieht außerdem einfach gut aus. Foto: Lorenz Cugini
Schlicht, schön, originell, gekonnt – so lautet das Juryurteil zum WoodAward-Gewinner „NI?“ von Schreinermeister Heinz Spychinger und den Designerinnen Christine Urech und Simone Hölzl. Das Buchenholz-Ensemble besteht aus einem dreibeinigen Tisch und sechs Hockern.

Der Name ist Programm: „NI?“ bedeutet auf Chinesisch „verdreht“ und bezieht sich auf die gewundenen Möbelbeine. Hergestellt wurden diese mittels Spindeltechnik, welche traditionellerweise bei Wendeltreppen eingesetzt wird. Für den Zusammenhalt sorgen keine Schrauben, sondern ein Keil. Die eigenwillige Ausrichtung der Tischbeine ermöglicht außerdem mehr Beinfreiheit.

Zu seinem 125jährigen Jubiläum fördert der Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten mit dem WoodAward 2012 gezielt die Zusammenarbeit zwischen Schreinern und Designern. Mit Erfolg: Aus über 210 eingereichten Vorschlägen nominierte eine hochkarätige Jury 23 ausgeführte Konzepte aus Holz oder Holzwerkstoffen.

WoodAward 2012

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