Ein deutscher Landgasthof geht bei der Beheizung ihrer Räumlichkeiten neue Wege. Um Platz zu sparen, steht der Holzvergaser unter freiem Himmel.
Brennzholz ist in Wilkendorf mehr als genug vorhanden. Foto: Luc Viatour
Bisher wurde der Gasthof „Zur Gutsstube“ der brandenburgischen Golfakademei Wilkendorf mit Erdgas beheizt. Inhaber Peter Kruger: „Da durch das angeschlossene Forstgut ohnehin Brennholz in größerer Menge anfiel, bot sich eine Umstellung auf eine Holzheizung an.“ Um keinen wertvollen, überdachten Raum zu verschwenden entstand die Idee, einen Holzheizkessel im Freien aufzustellen. Damit würde nicht nur Platz gespart, auch könnte man die im Wald gefertigten Scheitholzbündel direkt von der Anlieferung in den Kessel füllen.

Der besonders widerstandsfähige Meterscheit-Holzvergaser der Firma Lopper Kesselbau GmbH bei jeder Witterung betrieben werden. Damit die Technik trotz der exponierten Position im Hof des Anwesens nicht beschädigt wird, entwarf Lopper für die Steuerung und die Kesselverrohrung, die auch eine elektrische Pumpe und einen Mischer umfasst, spezielle Spritzschutzhauben gegen Regen. Ein gesonderter Frostschutz sei dagegen nicht notwendig, erklärt Lopper-Geschäftsführer Diether Schlottmann: „Da der Kessel immer in Betrieb ist, ist die Außentemperatur unproblematisch.“

Peter Kruger hat seine Entscheidung für den ungewöhnlichen Holzheizkessel bisher nicht bereut: er spart allein an Gaskosten 850 Euro im Monat.

Golfakademie Wilkendorf 

Lopper Kesselbau

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